Über mich

Mit dem Fahrrad durch Nordeuropa – Warum?

„Der Inder, der mit dem Fahrrad nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden“ von Per J. Anderson habe ich 2016 zum Geburtstag geschenkt bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hat schon einige Jahre das Fernweh und das Verlangen nach Abenteuer in mir geschlummert, doch nie war eine Idee so stark und hat sich so sehr in meinem Kopf und Herzen verankert, dass ich es tatsächlich umgesetzt hätte. Alles zu seiner Zeit und die Zeit kam dann eben 2016 zu meinem Geburtstag. Ich habe das Buch verschlungen, immer wieder auf der Karte geschaut, wo sich Pikay auf dem Weg zu seiner Lotta befindet, habe mir die Umgebung ausgemalt und diese Art des Reisens mit in meine Träume genommen. Und nun wird mein Traum Wirklichkeit! Die Idee, mit dem Fahrrad einfach los zu fahren, hat mich nicht mehr los gelassen und im Juni 2016 habe ich es dann erstmalig in Worte gefasst und Freunden davon erzählt.

„…und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Ein Zitat, welches mir immer wieder in den Sinn kommt, wenn ich die Sommernächte mit meinen Freunden zusammensitze und in den Himmel schaue, mir vorstelle, was ich wohl noch alles so erleben werde und mir gleichzeitig wünsche, dass der Moment niemals vergeht. Astrid Lindgren begleitet mich von klein auf und hat meine Liebe zu Büchern geebnet. Gleichzeitig haben ihre Bücher, Charakteren und die damit verbundene Leichtigkeit die Anziehungskraft für die Skandinavischen Länder gestärkt. Bisher beschränken sich meine Erfahrung im Norden auf einen Familienurlaub 1996 in Dänemark und den Besuch eines guten Freundes in Schweden 2012. Es ist also an der Zeit!

Breaking the Cycle – Warum?

Der Ausspruch „breaking the cycle“ stammt von meinem Bruder und ging mir sofort ins Ohr und ins Herz. Denn es ist mehr als einfach nur, sehr wörtlich übersetzt, das Fahrrad zu zerbrechen bzw. kaputt zu fahren.

Breaking the cycle – Einfach los fahren!

Und ausbrechen aus dem Alltag, der täglichen Routine und den immer gleichen Gedanken. Nicht nur über Freiheit reden, sondern wie Curse schon sang: „Freiheit muss man ausatmen!“ Es gab immer wieder Situation, derer mich auszusetzen ich müde geworden bin. Ich will raus! Nicht darüber nachdenken, wie ich mein Leben rund um meine Arbeit plane. Nicht die immer gleichen Gespräche führen, die man nun mal führt. Nicht jeden Tag, jede Woche und jeden Monat feststellen, dass ich schon wieder das tue, was ich immer tue.

Ich möchte Neues entdecken, neue Menschen, neue Orte, neue Perspektiven. Das Leben aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Es genießen, es mit jedem Atemzug und jedem Pedaltritt in mich aufsaugen und es nicht einfach wie in einem Zug an mir vorbeiziehen lassen.
Breaking the cycle – Grenzen aufbrechen!

Ich möchte über Themen reden, die vielleicht nicht jedem passen. Ich möchte Fragen stellen, die mir vielleicht nicht jeder beantworten kann. Ich möchte für mich ein bisschen mehr verstehen, warum es diese Grenzen in unseren Köpfen gibt.

Warum gibt es Rassismus? Sexismus? Homophobie? Warum fällt es so schwer andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind? Warum diese unüberwindbaren Schubladen?

Es ist wichtig über das zu reden, was uns Angst macht. Diese Dinge machen mir Angst und die Art und Weise, wie sie Macht über Menschen haben. Ich möchte durch meinen Blog, den direkten Dialog vor Ort und den indirekten Dialog mit euch hier im Blog für die Themen sensibilisieren. Vereine und Organisationen vorstellen, die sich dafür einsetzen, unsere Welt ein klein wenig besser zu machen und mit ihr Liebe zu füllen.

Breaking the cycle – Offen sein für das Unbekannte!

Vita

Name: Juliane Gräfe

Geboren am: 16.01.1989
Geboren in: Ilmenau, Thüringen

Schule:
Grundschule Unterpörlitz
Goetheschule Ilmenau staatliches Gymnasium
Abschluss: 2007

Universität:
Universität Leipzig (Theaterwissenschaften)
Technische Universität Ilmenau (Angewandte Medien und Kommunikationswissenschaft – Schwerpunkt: PR, Traditionelle Medienproduktion)

Hobbies und Dinge, die ich mag, die Mensch vielleicht sonst noch wissen möchte:

  • Radfahren
  • Sportliche Ertüchtigung (insbesondere Fußball und Tanzen)
  • Entdecken, Kennenlernen, Erleben
  • Gute Filme, Serien und Bücher
  • Gutes Essen, am besten am großen Tisch mit Familie und/oder Freunden
  • Carpe noctem! Ebenso wie Carpe Diem!
  • Lieber draußen statt drinnen
  • Lieber analog statt digital
  • FC Sankt Pauli
  • Viva con Agua
  • Und und und … den Rest findet ihr bestimmt irgendwann selber heraus!

Love football, hate rasicsm! Love cycling, hate fasicsm!