Aktuelle Blogbeiträge

Schlammfußball EM auf Island

Vorfreude und Traurigkeit Angekommen in Bolungarvík baue ich mein Zelt in einem Gebiet auf, welches extra für die Teilnehmer der Schlammfußball-EM ist und direkt am Spielfeldrand liegt. Ich platziere mich logistisch sinnvoll, aber auch so, dass der Blick am Morgen mir...

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Auf dem Weg zum Meistertitel

Man sollte regelmäßig etwas tun, was man noch nie getan hat. Das hält den Geist wach, lässt einen über sich selbst hinaus wachsen und zeigt einem die Schönheit der Vielfalt. Eine Busfahrt die ist lustig... Zwischen meinem Ziel Isafjördur in den Westfjorden und...

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Island geht in der Vorrunde in Führung

Das erste Tor für Island fällt schnell, denn ich bin überwältigt, sprachlos und in den ersten Tagen völlig überfordert mit dem was vor mir liegt. Aber schließlich können wir nicht wissen zu was wir im Stande sind, wenn wir immer nur das tun, was wir immer tun. Und...

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Meine Stationen

Norddeutschland

Meine Reise beginnt etwas fern dem Norden, in Leipzig, Sachsen. Von dort aus starte ich am 04.06.2017 mit dem Fahrrad. In einem Zeitraum von 30 Tagen werde ich mich mit zunächst kürzer geplanten Strecken und längeren Zwischenstopps auf meine Reise einstimmen.

Erst einmal ein bisschen das Gefühl von Urlaub bekommen, dem Körper etwas Ruhe gönnen und ankommen in einem Leben fern von festem Wohnsitz und einem regelmäßigen Tagesrhythmus. Ich werde Freunde besuchen, mir einige schöne Flecken entlang der Ostsee-Küste ansehen und selbstverständlich auch den Ball in diversen Städten ins Rollen bringen.

Insgesamt werde ich in dieser Zeit auf über 10 Fußballvereine treffen, unter anderem Babelsberg 03, Greifswalder FC, Roter Stern Flensburg und dem Rostocker FC.

Ich freue mich darauf, die für mich neuen Städte zu erkunden und neue Menschen sowie mein Heimatland noch besser kennenzulernen, bevor ich aufbreche in das völlig Unbekannte.

Dänemark

Anfang Juli werde ich über Flensburg Deutschland verlassen und den südlichen Teil von Dänemark erkunden. Mein bisher einziger Dänemarkbesuch liegt bereits 18 Jahre zurück, aber ist in sehr positiver Erinnerung geblieben. Ich liebe das Meer und mochte es damals sehr in den Dünen zu spielen. Ich freue mich auf die Natur, den Sommer und das Wasser. Ich bin gespannt auf die Begegnungen mit Fan-Gruppen in Kopenhagen und Fußballvereine in Nykøbing. Auf Empfehlung dänischer Gäste an meiner Arbeit wird auch die Insel Samsø auf meiner Route liegen.

Den Norden Dänemarks werde ich erst zu einem späteren Zeitpunkt abfahren und bewundern. Vor allem Skagen ist eine für mich emotional wichtige Stecknadel auf meiner Strecke. Ich erinnere mich gut daran, wie fasziniert ich als Kind war, mit einem Bein in der Nord- und dem anderen in der Ostsee zu stehen. Danach geht es in den Nordwesten nach Klitmøller und in den Nationalpark Thy. Zurück in Hirtshals, werde ich von dort mit der Fähre Ende September nach Island übersetzen.

Doch zunächst wird es mich Anfang August noch zu einem Festival nach Bornholm verschlagen, bevor ich im Anschluss nach Schweden übersetze.

Schweden

Hier habe sich für mich bereits Kontakte in Malmö und Stockholm ergeben. Ich freue mich die schwedische Hauptstadt nach über vier Jahren wieder zu besuchen, bevor es mich dann für einige Zeit in die ländlichen Gegenden verschlägt. Ich kann es kaum erwarten, die schwedischen Wälder zu erleben und zu ergründen. Mich haben die skandinavischen Länder schon immer sehr gereizt, die Ruhe, die der Anblick der Landschaften verbreitet und wie sich die positive Ausstrahlung der Natur auch in der Gelassenheit der Menschen widerspiegelt.

Meine Route wird mich bis in den nördlichsten Zipfel von Schweden führen, um von dort aus, über einen kurzen Absteche in Finnland, den Nordkap zu erreichen.

Norwegen

Mit dem Nordkap beginnt für mich meine Reise durch Norwegen. Auch hier werde ich mich eher auf die spontanen Begegnungen mit Menschen konzentrieren, viel Zeit in kleinen Orten oder für mehrere Tage im Wald verbringen. Soweit es mit dem Fahrrad möglich ist, Reiz mich vor allem eine Route entlang der Küste, um mit dem Rauschen des Meeres in der Nacht einschlafen zu können und am Morgen davon geweckt zu werden.

Der Blick aufs Meer bedeutet für mich Ruhe, Gelassenheit und das Gefühl von Unendlichkeit. Ich möchte diese Reise und all das, was sie mit sich bringt für mich zu einem unendlichen Moment in meiner Erinnerung einbrennen und hoffentlich lange von der gelebten Freiheit zerren.

Spätestens in Oslo wird dann auch in Norwegen der Ball ins Rollen kommen und mir, so hoffe ich, eine Grundlage schaffen, um auch in den Umgebung rund im die Hauptstadt auf Fußballbegeisterte zu treffen, welche sich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie stark machen.

Färöer und Island

Die vorerst letzte Station meiner Reise wird mich mit der Fähre nach Island führen.
Die zweitägige Fährfahrt werde ich mit einem kurzen Aufenthalt auf den Faroe Islands unterbrechen. Ich bin sehr gespannt auf die 18 kleinen Inseln in Mitten des Atlantiks. Und auch dort gibt es den beliebten Ballsport auf, zum Teil in die Fjorde gebauten Fußballplätzen seit 1892. Ich hoffe sehr, auf einen der größeren Fußballclubs oder vielleicht die dortige Frauennationalmannschaft treffen zu können, welche in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2019 unter anderem auf Deutschland treffen wird. Eine witzige Besonderheit im dortigen Regelwerk: Auf Grund des starken Windes darf bei einem Strafstoß ein dritter Spieler dazukommen, um den Ball festzuhalten.

Die letzten drei bis vier Wochen meiner Reise werde ich dann bei bereits winterlichen Temperaturen in Island verbringen. Die genaue Route ist hier eher eine Wundertüte. Für die 1.500 Kilometer lange Ringstraße, welche einmal um die komplette Insel führt, braucht man etwa eine Woche, die Highlands wurden mir sehr ans Herz gelegt und es wird hoffentlich auch die Zeit sein, die Insel zu überqueren. Auch hier bin ich sehr gespannt, was mich erwarten wird, vor allem landschaftlich und kulturell. Ein wenig Sorge habe ich, wie sich wohl die wenigen Sonnenstunden, im Oktober sind das nur noch 1,6 täglich, auf mich und mein Gemüt auswirken. Angekommen in Reykjavik und nach Erkundung der Stadt werde ich dort in den Flieger Richtung Deutschland steigen.

Gemeinsam durch Nordeuropa – Warum?

… weil ich noch nie der Mensch für das völlige allein sein war. Ich bin Netzwerkerin, ich liebe es Menschen kennenzulernen, ihre Geschichten zu hören und etwas daraus mitzunehmen. Genauso wie ich es mag, wenn Menschen etwas aus meinen Erfahrungen mitnehmen können.

Ich bin immer viel unterwegs, kenne viele Menschen und es ist stets schwer alles unter einen Hut zu bekommen, jeden auf dem Laufenden zu halten und trotzdem nicht die ganze Zeit nur über sich reden zu müssen.

Aus diesem Grund teile ich das was ich erlebe mit meiner Familie, mit meinen Freunden, mit der Welt. Für mich ist das Web 2.0 eine Möglichkeit, die Menschen, die es wollen, mitzunehmen, mit ihnen in Kontakt zu sein und die Zeit in der man nicht gemütlich zusammen sitzen kann zu überbrücken ohne beim nächsten Treffen bei Null anfangen zu müssen.

Diese Seite soll euch die Möglichkeit geben mich zu begleiten, das Erlebte mit mir zu teilen und Teil dieser Reise zu werden. Wer mich nicht kennt, wird mich kennen lernen und wer mich schon kennt, denkt sich “Hey cool!“ oder „Wie immer eben!“ 😉

Lange rede kurzer Sinn. Wer ein paar Hintergrund-Informationen zur Person brauch, findet diese in der Vita und der Rest liest und verfolgt einfach das, was ich hier, auf Facebook und Instagram so von mir gebe.

Ich freue mich auf das was vor mir liegt. Freue mich auf die Menschen, die mir begegnen und diese, welche mich hier und dort begleiten werden.

In diesem Sinne: Sport frei und viel Spaß beim mitreisen

Eure Jule

Meine Partner

5 Monate, 2 Räder, eine Jule